Der Tennisplatz in der Bezirkshauptstadt war prall gefüllt, die Stimmung und der Support für die Mannschaft unglaublich: „Danke an das unglaubliche Publikum, sie haben unser Team frenetisch angefeuert und zu Höchstleistungen gepusht“, sagt Mannschaftsführer Sebastian Ressl. Dabei hätte der Start in die Partie nicht besser laufen können, die Scheibbser präsentierten sich in den Doppelspielen – werden in der Bundesliga zuerst gespielt – mehr als solide und hatten in allen drei Spielen die Oberhand. „Diese Dominanz war beeindruckend, alle sind über sich hinausgewachsen“, meint Ressl. Mit diesem komfortablen Polster im Rücken konnten die Scheibbser in die Einzelspiele gehen und benötigten nur noch zwei Einzelsiege. Schritt eins erledigt der in Topform agierende Matteo Semmelmeyer. Er besiegte Luca Adlbrecht mit 7:6 und 6:1. Für die Scheibbser Nummer eins – Gregor Ramskogler – lief seine Partie gegen den übermächtigen Florian Broska (ATP 528) nicht nach Wunsch und er musste sich erstmals überhaupt im Scheibbser Dress geschlagen geben. Im dritten Einzel des Tages lief es für Robert Steinhauser anfangs nicht gut und er lag schnell mit 2:6 im Rückstand. Doch dann drehte er richtig auf, gewann den zweiten Satz mit 6:4 und hatte mit zwei Match-Bällen den ganz großen Triumph am Schläger. Schließlich war die Enttäuschung riesengroß und er verlor 10:12. Ebenso knapp ging es bei der Scheibbser Legende Michael Weinberger her. Auch er schaffte es nach anfänglichen Schwierigkeiten, auch Dank des Publikums, in den dritten Satz, musste sich dort aber 7:10 geschlagen geben. Nachdem auch noch Jakob Kalteis klar mit 2:6 und 4:6 das Nachsehen hatte, lag es am letzten Einzel, um für die Entscheidung zu sorgen. Der ungarische Legionär Mate Voros war in seinem Match jedoch, mit Sicherheit auch wegen der Anspannung, von Krämpfen geplagt, obwohl es lange Zeit gut aussah: „Am Beginn des zweiten Satzes konnte Mate nicht mehr sein ganzes Potential ausschöpfen, das war extrem bitter“, so Ressl. Letztlich unterlag er 6:7 und 6:7. „Nach dem Spiel waren wir am Boden zerstört, wir waren so knapp vor dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Unglaublich, wie bitter so ein Spieltag laufen kann. Trotzdem bin ich unglaublich stolz auf die Mannschaft, sie haben alles gegeben, es wollte nur einfach heute nicht sein“, sagt Ressl abschließend. Ganz scheint die Tür jedoch noch nicht geschlossen zu sein, am 22. September gibt es in Eugendorf (Salzburg) noch das Spiel um Platz drei: „Sollten sich Mannschaften auflösen, könnte es sein, dass auch der Drittplatzierte noch den Sprung in die zweithöchste Liga Österreichs schafft. Wir wollen noch einmal alles dafür geben.“
Traum vorerst geplatzt
08.09.2024
Der Tennisplatz in der Bezirkshauptstadt war prall gefüllt, die Stimmung und der Support für die Mannschaft unglaublich: „Danke an das unglaubliche Publikum, sie haben unser Team frenetisch angefeuert und zu Höchstleistungen gepusht“, sagt Mannschaftsführer Sebastian Ressl. Dabei hätte der Start in die Partie nicht besser laufen können, die Scheibbser präsentierten sich in den Doppelspielen – werden in der Bundesliga zuerst gespielt – mehr als solide und hatten in allen drei Spielen die Oberhand. „Diese Dominanz war beeindruckend, alle sind über sich hinausgewachsen“, meint Ressl. Mit diesem komfortablen Polster im Rücken konnten die Scheibbser in die Einzelspiele gehen und benötigten nur noch zwei Einzelsiege. Schritt eins erledigt der in Topform agierende Matteo Semmelmeyer. Er besiegte Luca Adlbrecht mit 7:6 und 6:1. Für die Scheibbser Nummer eins – Gregor Ramskogler – lief seine Partie gegen den übermächtigen Florian Broska (ATP 528) nicht nach Wunsch und er musste sich erstmals überhaupt im Scheibbser Dress geschlagen geben. Im dritten Einzel des Tages lief es für Robert Steinhauser anfangs nicht gut und er lag schnell mit 2:6 im Rückstand. Doch dann drehte er richtig auf, gewann den zweiten Satz mit 6:4 und hatte mit zwei Match-Bällen den ganz großen Triumph am Schläger. Schließlich war die Enttäuschung riesengroß und er verlor 10:12. Ebenso knapp ging es bei der Scheibbser Legende Michael Weinberger her. Auch er schaffte es nach anfänglichen Schwierigkeiten, auch Dank des Publikums, in den dritten Satz, musste sich dort aber 7:10 geschlagen geben. Nachdem auch noch Jakob Kalteis klar mit 2:6 und 4:6 das Nachsehen hatte, lag es am letzten Einzel, um für die Entscheidung zu sorgen. Der ungarische Legionär Mate Voros war in seinem Match jedoch, mit Sicherheit auch wegen der Anspannung, von Krämpfen geplagt, obwohl es lange Zeit gut aussah: „Am Beginn des zweiten Satzes konnte Mate nicht mehr sein ganzes Potential ausschöpfen, das war extrem bitter“, so Ressl. Letztlich unterlag er 6:7 und 6:7. „Nach dem Spiel waren wir am Boden zerstört, wir waren so knapp vor dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Unglaublich, wie bitter so ein Spieltag laufen kann. Trotzdem bin ich unglaublich stolz auf die Mannschaft, sie haben alles gegeben, es wollte nur einfach heute nicht sein“, sagt Ressl abschließend. Ganz scheint die Tür jedoch noch nicht geschlossen zu sein, am 22. September gibt es in Eugendorf (Salzburg) noch das Spiel um Platz drei: „Sollten sich Mannschaften auflösen, könnte es sein, dass auch der Drittplatzierte noch den Sprung in die zweithöchste Liga Österreichs schafft. Wir wollen noch einmal alles dafür geben.“
Die Tennismeisterschaftssaison 2024 war für den UTC Sparkasse Scheibbs eine der erfolgreichsten in der Geschichte des Vereins. Die Mannschaften konnten mit herausragenden Leistungen mehr als aufzeigen und deshalb wurden am vergangenen Freitag noch einmal alle erfolgreichen Mannschaften vor den Vorhang geholt und geehrt.
Schritt eins für die Mission Aufstieg in die 2. Bundesliga ist geglückt. Die Mannschaft des UTC spielte in Kapfenberg mit grandiosem Support vieler Scheibbser Tennisfans groß auf und siegte mit 6:3. Somit wird es am Sonntag (8.9.) zum entscheidenden Spiel um den Aufstieg gegen Klagenfurt kommen. Gespielt wird am Neichn ab 11 Uhr.
Die diesjährigen Vereinsmeisterschaften finden von 2.-15. September statt. Die Finalspiele finden am Wochenende 14./15. September statt. Die Nennung für die Bewerbe (Herren offen, ab ITN 7, Damen offen, Herren-Doppel ITN ab 10 und Mixed-Doppel ab ITN 12) ist bereits über die ÖTV-App oder der NÖTV-Seite möglich. Nennschluss ist am 31. September um 18 Uhr.
Wir trauern um eines unser langgedienten Clubmitglieder. Hans Georg Knoll ist am vergangenen Samstag im 86. Lebensjahr verstorben.
1970, bei den 2. Scheibbser Vereinsmeisterschaften, belegte er mit seinem Partner Georg Traunfellner den 3. Platz im Herren-Doppel hinter den Brüdern Putz sowie Mandi Weinberger/Karl Huber.
1971 übernahm er für 2 Jahre von Hans Nagl, der nach 11 Jahren sein Amt zur Verfügung gestellt hat, die Funktion als Obmann des UTC.
1972 war er Mitglied der Turnierleitung der ersten Ötscherlandtrophy (Sieger Hannes Futterknecht aus Krems).
1973 setzte er sich mit seinem Team im Winter für die Nutzung der Tennisanlage fürs Eislaufen ein.
In den nächsten Jahrzehnten stand er dem Verein immer wieder als Spieler für diverse Mannschaften zur Verfügung und unterstütze die Idee des Tennissports als Stadtrat, Vizebürgermeister und als Direktor der Hauptschule Scheibbs.
Wir werden ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren!











