4. Markus Heinrich Gedenkturnier

15.08.2020
„Super Turnier.“ „Bestes Turnier in Österreich.“ – Die beiden Finalisten Riccardo Bellotti und Michael Weinberger schwärmten vom 4. Markus Heinrich Gedenkturnier bei der Siegerehrung am Center Court. 151 Nennungen, tolle Organisation, sensationelle Kulinarik, tolles Publikum und (fast) perfektes Wetter beschreiben die Turnierwoche wohl am besten. „Wir haben einmal mehr bewiesen, dass wir ein tolles Team sind. Vom Platzteam über das Küchenteam bis hin zu den Helfern bei der Bar haben alle außergewöhnliches geleistet. Wir können stolz auf uns sein“, sagt Turnierleiter Sebastian Ressl. Aber ein Turnier wäre nichts ohne seine Spieler und die sind, wie bereits erwähnt, zahlreich nach Scheibbs gekommen. Vor allem das Starterfeld im ÖTV-Bewerb konnte sich sehen lassen. Angeführt wurde das Feld vom Teilnehmer an allen Grand Slams Riccardo Bellotti. Die aktuelle Nummer neun der ÖTV-Rangliste und die ehemalige ATP Nummer 190 marschierte ohne große Gegenwehr durch das Turnier. Einzig Jonas Gundacker (UTC VB Waidhofen/Ybbs) konnte ihm im Halbfinale etwas fordern, unterlag aber schließlich mit 2:6 und 4:6. Am unteren Ast sorgte der Lokalmatador Michael Weinberger für Furore. Nach etwas Anlaufschwierigkeiten wurde er von Match zu Match immer stärker und schlug u.a. die Nummer drei Philipp Roithner klar in zwei Sätzen. Das Match des Turniers lieferte er mit Sicherheit am Sonntag-Vormittag im Halbfinale gegen Gregor Hausberger (UTC Amstetten). Am vollen Center Court startete er stark, ließ jedoch in der Folge etwas nach und so musste der dritte Satz für eine Entscheidung sorgen. Schnell ging Hausberger mit 3:0 in Führung, doch Weinberger kämpfte sich auch dank des Publikums zurück, zeigte große und siegte mit 6:3. In seinem zweiten Scheibbs-Finale war er jedoch gezeichnet vom Halbfinalmatch und konnte dem übermächtigen Bellotti nicht entgegensetzen. Nach einer Stunde durfte sich der Wiener über den 640€-Siegerscheck freuen. Jakob Kalteis (UTC Sparkasse Scheibbs) spielte sich erstmals ins Viertfinale. Im Achtelfinale schlug er die Nummer acht des Turniers Alexander Bilcik nach einem enormen Kraftakt in drei Sätzen. Schließlich war jedoch gegen Bellotti Endstation. Der ITN-4-Bewerb entwickelte sich zu einem reinen Scheibbs-Bewerb. Gleich vier heimische Tennisasse standen im Halbfinale. Lukas „Bert“ Wieland, Daniel Hinterhofer, Thomas „Monster“ Daxböck und Manfred Gnadenberger. Ersterer entwickelte sich zum Marathonmann und stand im Achtelfinale gegen Bernhard Brandner bereits kurz vor dem Aus. Doch er kämpfte sich durch und war im Semifinale gegen Hinterhofer und im Finale gegen Daxböck ungefährdet und sicherte sich erstmals den Scheibbstitel. Ebenfalls einen neuen Sieger gibt es im ITN-6-Finale. Die Rede ist von Gerald Weingartner (UTC Seitenstetten). Er profitierte sicher auch von der Aufgabe seinen Semifinalkontrahenten und konnte seinen Fokus voll auf das Finale legen. Dort spielte der gegen Alexander „Xandl“ Eder (Sportunion Raika St. Georgen). Der Vorjahressieger wirkte bereits von den Runden zuvor ausgelaugt und konnte im Endspiel nicht mehr zulegen. Schließlich entschied Weingartner mit 6:1 und 6:3 das Endspiel für sich. Die Nummer eins bei den Damen Hedwig Salaberger dominierte den Bewerb. Im Endspiel gewann sie gegen Lara Seis, die zuvor ihre Mutter im Halbfinale besiegen konnte, mit 7:5 und 6:4. „Ein sensationelle Turnierwoche geht zu Ende, wir sind mehr als zufrieden und freuen uns auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr. Danke an alle! “, sagt Ressl abschließend.

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